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Sakrale Tarlovzysten: Eine wenig diagnostizierte Ursache heftiger Gesäßschmerzen. Überblick und moderne Behandlungsmöglichkeiten.


Sakrale Tarlovzysten, auch als perineurale Zysten bekannt, sind mit Flüssigkeit gefüllte Säcke, die sich entlang der Nervenwurzeln im sakralen Bereich der Wirbelsäule bilden. Diese Zysten enthalten Zerebrospinalflüssigkeit (CSF) und treten in der Regel zwischen dem dritten und vierten Sakralwirbel auf. Sie können asymptomatisch bleiben oder erhebliche Beschwerden verursachen, abhängig von ihrer Größe und Lage.

Symptome und Diagnose

Die Symptome sakraler Tarlovzysten variieren stark. Während einige Patienten keine Beschwerden haben, können andere unter folgenden Symptomen leiden:

  • Chronische Schmerzen: Im unteren Rücken, Gesäß, und oft ausstrahlend in die Beine.

  • Neurologische Symptome: Kribbeln, Taubheit oder Schwäche in den Beinen.

  • Blasen- und Darmfunktionsstörungen: Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Stuhlgang.

  • Sexualfunktionsstörungen: Probleme wie erektile Dysfunktion oder verminderte sexuelle Empfindung.

Zur Diagnose werden in der Regel bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT) oder Computertomographie (CT) verwendet. Diese ermöglichen eine präzise Bestimmung der Größe und Lage der Zysten und helfen, andere mögliche Ursachen der Symptome auszuschließen.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung von sakralen Tarlovzysten hängt von der Schwere der Symptome und den individuellen Bedürfnissen des Patienten ab. In unserer neurochirurgischen Wahlarztpraxis bieten wir eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten, die von konservativen Therapien bis hin zu modernen chirurgischen Verfahren reichen.

  1. Konservative Therapie:

  • Schmerzmedikation: Medikamente zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen.

  • Physiotherapie: Zur Verbesserung der Beweglichkeit und Stärkung der Muskulatur.

  • Epidurale Steroidinjektionen: Zur Reduktion von Entzündungen und Schmerzen in den betroffenen Bereichen.

  1. Minimalinvasive Verfahren:

  • Aspiration der Zyste: Eine Nadel wird in die Zyste eingeführt, um die Flüssigkeit abzusaugen und den Druck zu verringern. Dies kann vorübergehende Linderung bringen, ist jedoch oft nicht dauerhaft wirksam.

  • Fibrin- oder Blutplasma-Injektionen: Diese Substanzen werden in die Zyste injiziert, um sie zu verkleben und ein Wiederauffüllen zu verhindern.

  1. Chirurgische Eingriffe:

  • Mikrochirurgische Dekompression: Diese Methode umfasst die Entfernung oder Verkleinerung der Zyste sowie die Befreiung der betroffenen Nervenwurzel. Der Eingriff wird unter mikroskopischer Kontrolle durchgeführt, um eine hohe Präzision zu gewährleisten und das Risiko von Komplikationen zu minimieren.

  • Voll-endoskopische Eingriffe: Diese moderne Technik ermöglicht es, über kleine Hautschnitte mit Hilfe eines Endoskops die Zyste zu entfernen oder zu behandeln. Die Vorteile dieser Methode sind eine schnellere Genesung, geringere postoperative Schmerzen und eine kürzere Krankenhausaufenthaltsdauer. Bei diesem Verfahren wird ein spezielles Endoskop verwendet, das mit einer Kamera ausgestattet ist, um eine präzise Visualisierung der betroffenen Bereiche zu ermöglichen.


Warum unsere Praxis?

Unsere neurochirurgische Wahlarztpraxis zeichnet sich durch umfassende Erfahrung und Expertise in der Diagnose und Behandlung von sakralen Tarlovzysten aus. Wir bieten eine individuell angepasste Therapie, die auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Unser Team aus spezialisierten ÄrztInnen ist darauf fokussiert, die bestmögliche Betreuung und Behandlung für jeden einzelnen Patienten zu gewährleisten.


Vereinbaren Sie einen Termin

Wenn Sie an sakralen Tarlovzysten leiden oder Symptome haben, die auf diese Zysten hinweisen könnten, zögern Sie nicht, einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Beschwerden genau zu analysieren und gemeinsam mit Ihnen den besten Behandlungsplan zu entwickeln.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um einen Beratungstermin zu vereinbaren.


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